Vermögensaufbau für Akademiker

Vermögensaufbau für Akademiker – wissenschaftlich basiert, anbieterunabhängig

Sie haben in Ihrem Fach gelernt, wie man Hypothesen prüft, Daten liest und Quellen einordnet. Genau dieser Anspruch fehlt vielen Anlagegesprächen. Wir bringen ihn zurück: nüchtern, nachvollziehbar, anbieterunabhängig.

Über 96 % aktiv gemanagter Fonds verlieren über 20 JahreLaut S&P SPIVA Scorecard schlagen über 20 Jahre weniger als 4 % der aktiv gemanagten globalen Aktienfonds ihren Vergleichsindex. Niemand kann vorher sagen, welche 4 %.Quelle: S&P SPIVA Europe Year-End 2023 Scorecard

1 % p.a. all-in inkl. MwSt. · ungebundener Vermögensverwalter Reuss Private Bank · Depotbank FFB · § 15 WpIG

Bekannt aus Focus Money Top Versicherungsmakler AssCompact Fachmagazin Businesstalk am Kudamm WhoKnows Datenbank
Was wir oft hören

„Ich verstehe das alles eigentlich – aber ich komme nicht ins Tun.“

Sie haben den ETF-Sparplan vor zwei Jahren angelegt. Sie wissen, was MSCI World ist. Sie haben Kommer im Regal. Trotzdem liegen 80.000 EUR seit Monaten auf dem Tagesgeld – „bis ich mir mal in Ruhe die Strategie überlege“.

Wir nennen das den Akademiker-Paradox: Wissen ist da, Entscheidung nicht. Weil es scheinbar immer noch eine bessere Lösung geben könnte. Weil sich niemand traut, die finale Verantwortung an einen einzelnen Anbieter zu geben. Weil das Konzept fehlt, in dem die Einzelteile zusammenspielen.

Konzeptionelle Honoraranlageberatung beendet diese Endlosschleife – nicht, indem sie eine vermeintlich perfekte Lösung verkauft, sondern indem sie eine tragfähige Struktur aufsetzt. Sie können später jederzeit verändern. Aber Sie hören auf, im Tagesgeld zu warten.

Wer auf die perfekte Strategie wartet, verliert genau die Zeit, die Strategien erst tragen lässt.

Worauf es ankommt

Fünf Fehler, die wir bei Akademikern besonders oft sehen

Aus unserer Beratungspraxis: die fünf häufigsten Konstellationen. Keiner davon ist „dumm“ – im Gegenteil, sie entstehen meist aus zu viel Halbinformation, nicht zu wenig.

FEHLER 01 · BESONDERS KRITISCH

Analyse-Paralyse: Jahre vergehen mit Excel-Tabellen, nichts wird investiert

Sie haben drei Brokerage-Vergleiche durchgespielt, vier Asset-Allokationen modelliert, sechs ETF-Sparplan-Konstellationen verglichen. Im Konto: weiterhin Tagesgeld.

Über fünf Jahre macht das bei 100.000 EUR und einer realistischen Marktrendite von 6 % p.a. rund 35.000 EUR Opportunitätskosten. Geld, das Sie nicht verloren haben – aber das Sie hätten haben können.

FEHLER 02 · BESONDERS KRITISCH

Selbst-Trading mit zu viel Einzeltiteln und zu wenig Disziplin

Apple, Microsoft, NVIDIA, ein bisschen Tesla, ein Vanguard All-World drumherum. Wirkt rational. Ist aber faktisch ein konzentriertes Wette-Portfolio mit Risikoprofil 100, oft ohne Rebalancing.

Diversifikation entsteht nicht durch viele Einzeltitel, sondern durch das richtige Verhältnis von Risikoklassen. Das übersieht selbst Wissen rund um Märkte oft.

FEHLER 03 · WICHTIG

Versorgungssituation wird unterschätzt – „ich habe ja noch Zeit“

Akademiker haben durch das späte Berufseinstiegsalter typischerweise weniger Beitragsjahre in der gesetzlichen Rente. Versorgungswerk oder VBL allein reichen für den späteren Lebensstandard meist nicht.

Das wird oft erst Mitte 40 als Thema sichtbar – und dann ist die wichtigste Renditequelle (Zeit) bereits zur Hälfte verbraucht.

FEHLER 04 · WICHTIG

Sparrate steigt nicht mit dem Einkommen

Klassischer Fall: 4.500 EUR netto → 7.500 EUR netto innerhalb von acht Jahren. Sparrate aber unverändert bei 500 EUR. Die zusätzliche Liquidität versickert in Lifestyle und Tagesgeld.

Konzept: Lifestyle-Inflation aktiv steuern – einen festen Prozentsatz jedes Einkommens-Sprungs automatisiert in den Vermögensaufbau lenken.

FEHLER 05 · WICHTIG

Kein klarer Trennstrich zwischen privatem und beruflichem Vermögen

Bei Selbstständigen, Praxisinhabern, Partnern in Sozietäten oder Stock-Option-Empfängern fehlt oft die saubere Trennung: was ist Privatvermögen, was Liquiditätspuffer, was strategische Beteiligung?

Ohne diese Trennung wird die Risikoanalyse unscharf – und das gesamte Portfolio reagiert zu volatil auf einzelne Lebensereignisse.

Anonymisiertes Beispiel aus der Beratung

Herr K., 42, IT-Manager bei einem DAX-Konzern – 240.000 EUR auf Tagesgeld, kein Plan

Ausgangslage: 240.000 EUR auf Tagesgeld, 60.000 EUR in Einzelaktien (überwiegend US-Tech), VBL aus drei Stationen, jährlicher Bonus zwischen 25.000 und 60.000 EUR. Ehefrau verbeamtet im Schuldienst. Zwei Kinder, Eigenheim ohne Restschuld.

Vorgehen: Notgroschen 30.000 EUR auf Tagesgeld. 210.000 EUR gestaffelt über 6 Monate in eine Globale Index Strategie 70/30. Einzelaktien wurden behalten, aber als „Spielgeld“ vom Kernportfolio getrennt sauber dokumentiert. Bonus wird seither automatisiert mit 70 % in den Sparplan, 30 % in Liquiditätspuffer geroutet.

Effekt nach 18 Monaten: das wichtigste Resultat war nicht die Rendite (zugegeben, +11 %). Sondern: Herr K. denkt zum ersten Mal in Jahren nicht mehr darüber nach. Das Konzept trägt sich selbst.

Lebensphasen

Akademiker-Karrieren in fünf Phasen

Akademische Lebensläufe sind selten geradlinig. Promotion, Post-Doc, Berufseinstieg mit 30+, vielleicht Wechsel in die Industrie, vielleicht Habilitation. Vermögensplanung muss diese Brüche aushalten.

PHASE 01

Berufseinstieg (28–34)

Versorgungswerk/VBL klären, Sparplan starten, BU-Schutz prüfen. Strategie chancenorientiert. Liquidität für 6 Monate Netto aufbauen.

PHASE 02

Aufbau (34–42)

Einkommens-Sprünge nutzen, automatisierte Sparpläne hochfahren, erste größere Einmalanlagen. Strategie weiterhin chancenorientiert.

PHASE 03

Konsolidierung (42–50)

Höchstes Einkommen, oft Familienspitze. Strategie und Steuerstruktur überprüfen. Erste Pre-Ruhestandsplanung.

PHASE 04

Pre-Ruhestand (50–60)

Strategie schrittweise defensiver, Auszahlpläne kalkulieren. Versorgungslücke schließen oder bestätigen. Steuerstruktur optimieren.

PHASE 05

Übergabe (60+)

Generationenwechsel vorbereiten. Vorsorgevollmacht, Testament, Übertragung ans nächste Vermögensziel.

Typische Berufsbilder

Mandantengruppen, mit denen wir besonders viel arbeiten

Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte

Versorgungswerk plus oft Praxisstrukturen. Konzept braucht klare Privat-/Praxis-Trennung.

Ingenieure & Naturwissenschaftler

Konzern-Karrieren mit Bonus, Stock-Optionen, häufige internationale Stationen.

Juristen & Notare

Sozietätsanteile, Pensionspläne, oft mit Beteiligungs-Liquidität. Konzept braucht Steuersicht.

Hochschullehrer & Forscher

VBL/Beamtenversorgung treffen auf Drittmittelphasen. Konzept robust gegen Sondereffekte.

IT- & Tech-Profile

Stock-Optionen, Vesting-Pläne, oft hohe Einkommen mit hoher Volatilität. Konzept mit Steuer- und Konzentrations-Risiko-Sicht.

Berater & Wirtschaftsprüfer

Partnerstrukturen, hohe Boni, viel Reisetätigkeit. Konzept mit Fokus Liquiditätsplanung und Auszeit-Reserve.

Was wir konkret tun

Investifant – die Online-Vermögensverwaltung von fairfinanzplan

Investifant ist unser Online-Mandat – konzipiert von Finanzen fairstehen FDL GmbH (Honoraranlageberatung nach § 34h GewO), verwaltet von Reuss Private Bank für Wertpapierhandel AG (BaFin, § 15 WpIG), verwahrt bei der FFB – FIL Fondsbank GmbH.

Sie wählen zwischen Globaler Index Strategie (breit gestreut nach Vanguard-Prinzip) und Dimensional Core Plus Wealth (faktorbasiert nach Fama/French). Beides anbieterunabhängig ausgewählt – die Anbieter sind Werkzeuge, nicht Zweck.

Konditionen: 1 % p.a. all-in inkl. MwSt. auf den Jahresdurchschnittswert. Depotgebühr FFB 0,2 % (gedeckelt 45 EUR p.a.). Keine Ordergebühren. Mindestanlage 50 EUR (Vanguard) bzw. 1.000 EUR (Dimensional). Sparplan ab 50 EUR monatlich.

Quellen & Belege
  • S&P Dow Jones Indices: SPIVA Europe Year-End 2023 Scorecard
  • Eugene F. Fama, Kenneth R. French (1992): „The Cross-Section of Expected Stock Returns“, Journal of Finance 47.
  • Eugene F. Fama: Nobelpreis-Lecture „Two Pillars of Asset Pricing“ (2013).
  • Vanguard: „Principles for Investing Success“, 2024.
  • BaFin Register: Reuss Private Bank für Wertpapierhandel AG, ID 122913.
Wer Sie betreut

Ihre anbieterunabhängigen Honoraranlageberater

Drei Berater:innen, ein Konzept: Honorarvergütung statt Produktprovision, gesetzlich verankert in § 34h GewO. Kein Druck, etwas zu verkaufen. Vergütung kommt vom Mandanten, nicht vom Produkthersteller.

Bernd Krause
Bernd KrauseGeschäftsführer · § 34h

Honoraranlageberater nach § 34h GewO, Autor „Der Finanzplaner für Akademiker". Onlineberatung seit 2014. Verantwortlich für Konzept und Strategie der Investifant-Portfolios.

Foto folgt
Beraterin 2Honoraranlageberatung

Spezialisierung auf Vermögensaufbau, Altersvorsorge und Erbschaftsplanung. Begleitet Mandanten ganzheitlich in allen Lebensphasen.

Foto folgt
Berater 3Honoraranlageberatung

Fokus auf Selbstständige, Akademiker:innen in der Konsolidierungsphase und Vermögensübertragung. Begleitet Mandate im DACH-Raum.

Häufige Fragen

Häufige Fragen von Akademikern

Brauche ich überhaupt eine Vermögensverwaltung – ich kann doch selbst ETFs kaufen?

Können Sie. Die Frage ist: tun Sie es konsequent, mit Rebalancing, mit steuerlicher Optimierung, mit klarer Risikostruktur, und vor allem ohne in Korrekturen einzugreifen?

Wer das diszipliniert macht, braucht uns nicht. Erfahrungsgemäß sind das vielleicht 10–15 % der Mandanten, die sich das selbst zutrauen und es tatsächlich durchhalten.

Wie sehr unterscheidet sich Vanguard von Dimensional?

Vanguard kauft schlicht den Markt – maximal breit, maximal günstig. Dimensional setzt zusätzlich auf wissenschaftlich belegte Faktorprämien (Size, Value, Profitability).

Für viele Mandanten reicht Vanguard. Wer eine wissenschaftliche Tilt-Strategie möchte – und kann –, geht Dimensional. Wir besprechen das anbieterunabhängig im Erstgespräch.

Was kostet das wirklich – sind da versteckte Kosten?

1 % p.a. all-in (inkl. MwSt.) auf den Jahresdurchschnittswert – darin enthalten: Strategie, Reuss als Vermögensverwalter, laufendes Reporting, Betreuung.

Zusätzlich kommen die Fondskostenquoten der eingesetzten ETFs (typischerweise 0,07–0,30 % p.a. je nach Strategie). Depotgebühr FFB 0,2 %, gedeckelt auf 45 EUR p.a. Keine Ordergebühren, keine Ausgabeaufschläge, keine Performance Fee.

Wie schnell kann ich rauskommen, wenn ich das Mandat beenden möchte?

Jederzeit. Die Vermögensverwaltung läuft unbefristet, ist mit Frist von einem Monat zum Quartalsende kündbar. Das Depot bei FFB bleibt bestehen – Sie können die Wertpapiere selbst weiterführen oder an einen anderen Verwalter übertragen.

Wie wird besteuert?

Wie bei jedem deutschen Depot: Abgeltungsteuer 25 % plus Soli (und ggf. Kirchensteuer). FFB führt automatisch ab. Vorabpauschale wird ebenfalls automatisch berücksichtigt.

Für komplexere steuerliche Konstellationen (Vermögensübertragung, Schenkung, Auslandsbezug) arbeiten wir gerne mit Ihrer Steuerberatung zusammen.

Was ist, wenn der Markt 30 % einbricht?

Genau dann zeigt sich, ob eine Strategie trägt. In Korrekturen ist die wichtigste Aufgabe einer Vermögensverwaltung, nicht einzugreifen – also nicht zu verkaufen, was man nicht verkaufen sollte.

Konzeptionelle Beratung vor dem Mandat schließt genau diese Frage ab: Welcher Drawdown ist für Sie aushaltbar, ohne dass Sie ausstiegen? Daran orientiert sich die Strategie – nicht an Bauchgefühl im Boom.

Konzept vor Produkt – sprechen wir darüber

30–45 Minuten Erstgespräch. Wir analysieren Ihre Ausgangslage, skizzieren ein konzeptionelles Bild und zeigen, ob ein Investifant-Mandat oder erst eine ausführliche Honoraranlageberatung sinnvoll ist. Keine Pflicht zu irgendetwas.

Oder direkt anrufen: 06341 6814230 · hallo@finanzen-fairstehen.de