Vermögensaufbau für Akademikerinnen – konzeptionell, anbieterunabhängig, ohne Druck
Sie haben Verantwortung gelernt, ein Studium hinter sich gebracht und ein gutes Einkommen aufgebaut. Was fehlt, ist oft die Zeit – und manchmal ein:e Gesprächspartner:in, der erklärt statt verkauft. Genau dort setzen wir an.
1 % p.a. all-in inkl. MwSt. · ungebundener Vermögensverwalter Reuss Private Bank · Depotbank FFB · § 15 WpIG

Sie kennen das vielleicht: alle reden mit, niemand erklärt zu Ende
Es gibt diese Momente. Eine Kollegin erzählt von ihrem ETF-Sparplan, die Mutter empfiehlt die Hausbank, der Schwager schwärmt von Krypto. Auf LinkedIn liest Sie, dass „Frauen anders investieren müssen“. Im Beratungsgespräch der Bank wird Ihnen ein hauseigener Mischfonds vorgelegt. Und am Ende des Tages haben Sie das Gefühl: Alle reden, niemand denkt zu Ende.
Was wir in unseren Beratungen oft hören, ist nicht: „Ich verstehe nichts.“ Sondern: „Ich verstehe vieles – aber niemand sagt mir, ob mein Plan trägt.“ Genau diese Frage beantwortet konzeptionelle Honoraranlageberatung. Nüchtern, nachvollziehbar, anbieterunabhängig.
Wir arbeiten als Honoraranlageberater nach § 34h GewO. Vergütung kommt vom Mandanten, nicht vom Produkthersteller. Damit ist kein einziges Argument auf Provision optimiert.
Geld ist ein Transportmittel – es bringt Sie an einen Ort. Sie entscheiden den Ort, nicht die Produkthersteller.
Fünf Fehler, die wir bei Akademikerinnen besonders oft sehen
Aus mittlerweile über zehn Jahren Onlineberatung wissen wir: nicht ein einzelner Fehler kostet Rendite. Es ist meistens ein Bündel aus drei oder vier. Hier die fünf, die wir am häufigsten auflösen.
Vermögen liegt jahrelang auf dem Tagesgeld – „bis ich Zeit habe, mich zu kümmern“
Wir sehen es regelmäßig: 50.000 €, 80.000 €, manchmal 200.000 € auf Tagesgeld oder Girokonto. Verzinst zwischen 0 und 2,5 %. Nominal scheinbar sicher. Real ein schleichender Kaufkraftverlust von 2–4 % pro Jahr – jahrelang, unbemerkt.
Bei 100.000 € sind das in zehn Jahren grob 25.000 € weniger Kaufkraft. Geld, das nicht weg ist – aber nicht mehr trägt, wofür es gedacht war.
„Sicher = wenig Schwankung“ – obwohl der Anlagehorizont 25 Jahre beträgt
Die emotional einleuchtende Definition von Sicherheit ist: keine Verluste sehen. Die ökonomisch richtige Definition lautet: am Ziel ankommen.
Bei einem Horizont von 20+ Jahren ist Schwankung der Preis, nicht das Risiko. Wer das verwechselt, sucht jahrzehntelang Schutz – und verpasst genau dadurch das Ziel.
Aktiv gemanagte Fonds aus dem Bankgespräch – Kosten 1,8 % p.a. plus Ausgabeaufschlag
Im Bankgespräch wird ein hauseigener Mischfonds empfohlen. Charmant erklärt, plausibel aussehend. Im Kleingedruckten: TER 1,8 % p.a., Ausgabeaufschlag 5 %, oft zusätzlich Performance Fee.
Über 25 Jahre macht das aus 100.000 € Anlage rund 80.000–120.000 € Renditeunterschied gegenüber einer kostenoptimierten Lösung. Nicht weil der Manager schlecht ist – sondern weil Kosten zinseszinsen genauso wie Renditen.
Keine klare Aufteilung zwischen kurzfristiger Liquidität und Vermögensaufbau
Liquidität für die nächsten 12–24 Monate gehört auf Tagesgeld oder Geldmarkt – nicht in Aktien. Vermögen für 10, 20, 30 Jahre gehört dorthin, wo es arbeiten kann – nicht aufs Tagesgeld.
Wenn beides vermischt wird, entsteht das berüchtigte „mir wird komisch, wenn die Märkte fallen“ – obwohl rational kein Cent in den nächsten Jahren gebraucht wird.
Die eigene Vorsorgesituation kennt niemand – auch Sie selbst nicht genau
Renteninformation gelesen? Rürup-Versicherung von 2008 noch aktiv? VBL? Versorgungswerk? Riester? Betriebsrente von der vorletzten Stelle? Erbschaft in Sicht?
Konzeptionelle Beratung beginnt mit einem ehrlichen Status – nicht mit einem Produkt. Erst dann zeigt sich, wo wirklich gehandelt werden muss.
Frau L., 37, Fachärztin Anästhesie – aus 120.000 € Tagesgeld wurde ein tragender Plan
Ausgangslage: 120.000 € auf Tagesgeld seit drei Jahren, Versorgungswerk vorhanden, kein zusätzlicher Vermögensaufbau, 6.500 € netto monatlich. Wunsch: in 25 Jahren die finanzielle Option, beruflich kürzer zu treten – ohne dann den Lebensstandard zu reduzieren.
Vorgehen: 25.000 € Notgroschen blieben auf Tagesgeld. 95.000 € flossen gestaffelt über 9 Monate in eine wissenschaftlich basierte Vermögensverwaltung. Zusätzlich 1.200 € monatlicher Sparplan. Strategie: Globale Index Strategie 90/10 – passt zum Anlagehorizont, nicht zur Bauchempfindung.
Effekt nach 24 Monaten: Marktentwicklung +14 % brutto, Kostenstruktur 1 % p.a. all-in. Wichtiger als die Zahl: Frau L. weiß, was warum passiert. Bei der nächsten Korrektur ist sie nicht panisch, sondern vorbereitet.
Vermögensaufbau folgt Ihrer Karriere – nicht umgekehrt
Akademikerinnen-Karrieren laufen selten linear. Promotion, Auslandsstation, Elternzeit, Wiedereinstieg, Spezialisierung. Vermögensplanung muss das aushalten. Fünf typische Phasen, fünf unterschiedliche Schwerpunkte.
Berufseinstieg (25–32)
Liquidität aufbauen, erste Sparrate etablieren, Versicherungen prüfen, ersten Sparplan starten. Strategie eher chancenorientiert, weil der Horizont sehr lang ist.
Konsolidierung (32–40)
Einkommen steigt, oft erste größere Erbschaft oder Schenkung. Strategie und Steuerstruktur sortieren. Häufig parallel: Familienplanung.
Familien-/Karriere-Spitze (40–48)
Maximales Einkommen trifft auf hohe Belastung. Vermögensaufbau läuft idealerweise automatisiert. Erste konkrete Pläne für „kürzer treten“.
Pre-Ruhestand (48–58)
Strategie wird etwas defensiver, aber nicht so früh wie viele denken. Erste Auszahlpläne kalkulieren, Versorgungslücke schließen, Steuerstruktur optimieren.
Übergabe & Erbe (58+)
Vermögensübertragung an Kinder oder Partner:in vorbereiten, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung aktualisieren, Liquidität für Generationenwechsel.
Akademische Berufsfelder, in denen wir besonders viel Erfahrung haben
Wir betreuen Mandantinnen aus sehr unterschiedlichen Disziplinen. Manche Felder kommen besonders häufig vor – mit jeweils eigener Versorgungsstruktur.
Ärztinnen & Zahnärztinnen
Versorgungswerk plus oft eigene Praxis. Konzept braucht Trennung zwischen Privat- und Praxis-Liquidität.
Juristinnen & Notarinnen
Versorgungswerk, häufig in Sozietäten. Konzept oft mit Beteiligungs-Liquidität und Pensionsplanung gekoppelt.
Wirtschaftsprüferinnen & Steuerberaterinnen
Hohe Einkommen, oft Partnerstrukturen, häufig komplexe Beteiligungen. Konzept mit Fokus auf Liquiditätsplanung.
Wissenschaftlerinnen & Professorinnen
VBL und Beamtenversorgung treffen auf Lehrstuhl- oder Drittmittelphasen. Konzept braucht hohe Robustheit gegen Sondereffekte.
IT- & Tech-Profile
Stock-Optionen, Bonus-Strukturen, häufig internationale Stationen. Konzept mit Steuer- und Vesting-Logik.
Selbstständige in Beratung & Coaching
Schwankendes Einkommen, kein Versorgungswerk. Konzept mit klarer Trennung von Betriebskonto und Vermögensaufbau.
Wie das Investifant-Mandat funktioniert
Investifant ist unser Online-Vermögensverwaltungsmandat – konzipiert von Finanzen fairstehen FDL GmbH, verwaltet von Reuss Private Bank für Wertpapierhandel AG (BaFin-zugelassen, § 15 WpIG), verwahrt bei der FFB – FIL Fondsbank GmbH.
Sie bekommen eine wissenschaftlich basierte Portfolio-Strategie – je nach Risikoprofil entweder die Globale Index Strategie (Vanguard, breit gestreut) oder Dimensional Core Plus Wealth (faktorbasiert nach Eugene Fama). Beides anbieterunabhängig ausgewählt – nicht weil es uns Provision bringt, sondern weil es wissenschaftlich überzeugt.
Konditionen: 1 % p.a. all-in inkl. MwSt. auf den Jahresdurchschnittswert, quartalsweise abgerechnet. Depotgebühr FFB 0,2 % (gedeckelt auf 45 EUR p.a.). Keine Ordergebühren. Mindestanlage 50 EUR (Vanguard) bzw. 1.000 EUR (Dimensional). Sparplan ab 50 EUR monatlich.
- Statistisches Bundesamt: Sozialberichterstattung / Pressemitteilung 094/2024 (Equal Pension Day)
- Eugene F. Fama, Kenneth R. French (1992): „The Cross-Section of Expected Stock Returns“, Journal of Finance 47.
- Dimensional Fund Advisors: Matrix Book 2024 – langfristige Renditen globaler Aktien.
- Vanguard: „Principles for Investing Success“, 2024.
- BaFin Register: Reuss Private Bank für Wertpapierhandel AG, ID 122913.
Ihre anbieterunabhängigen Honoraranlageberater
Drei Berater:innen, ein Konzept: Honorarvergütung statt Produktprovision, gesetzlich verankert in § 34h GewO. Kein Druck, etwas zu verkaufen. Vergütung kommt vom Mandanten, nicht vom Produkthersteller.

Honoraranlageberater nach § 34h GewO, Autor „Der Finanzplaner für Akademiker". Onlineberatung seit 2014. Verantwortlich für Konzept und Strategie der Investifant-Portfolios.
Spezialisierung auf Vermögensaufbau, Altersvorsorge und Erbschaftsplanung. Begleitet Mandanten ganzheitlich in allen Lebensphasen.
Fokus auf Selbstständige, Akademiker:innen in der Konsolidierungsphase und Vermögensübertragung. Begleitet Mandate im DACH-Raum.
Häufige Fragen von Akademikerinnen
Investieren Frauen wirklich anders als Männer?
Studien zeigen einen Tendenzunterschied: Frauen handeln im Durchschnitt seltener, halten Strategien länger durch und schneiden dadurch oft besser ab. Das ist allerdings ein statistischer Effekt, kein biologischer.
Konzeptionell bedeutet das: wir orientieren uns am Anlagehorizont, am Einkommen, am Sicherheitsbedarf und am Vermögensziel – nicht am Geschlecht.
Wie hoch ist die Mindestanlage?
Beim Investifant-Mandat: 50 EUR für die Globale Index Strategie (Vanguard), 1.000 EUR für Dimensional Core Plus Wealth. Sparplan ab 50 EUR monatlich.
Sinnvoll wird ein eigenes Mandat in der Regel ab 20.000–25.000 EUR Einmalanlage, weil sich Kosten und Strategie dann sauber tragen.
Was kostet die Beratung?
Die laufende Vermögensverwaltung kostet 1 % p.a. all-in inkl. MwSt. Darin enthalten: Strategie, Reuss als Vermögensverwalter, Reporting, fortlaufende Betreuung.
Wenn zusätzlich eine ausführliche Honoraranlageberatung gewünscht ist (z. B. für komplexe Vermögensstrukturen), rechnen wir transparent nach Stundensatz oder Pauschale ab – immer per Honorarvereinbarung.
Können Sie auch nur einen Teil meines Vermögens betreuen?
Ja. Viele Mandantinnen starten mit einem Teilmandat – etwa 50.000 oder 100.000 EUR – und beobachten den Prozess ein Jahr. Wenn der Eindruck stimmt, wird das Mandat erweitert.
Wie sicher ist das Vermögen technisch und rechtlich?
Verwahrung erfolgt bei der FFB (FIL Fondsbank), Wertpapiere sind als Sondervermögen geschützt und nicht Teil der Bankbilanz. Vermögensverwaltung durch Reuss Private Bank, BaFin-zugelassen.
Im Insolvenzfall einer der beteiligten Häuser bleibt das Wertpapiervermögen Eigentum der Anlegerin.
Was passiert in einer Familienpause oder Elternzeit?
Sparpläne können jederzeit pausiert oder reduziert werden. Das Mandat läuft strategisch weiter. Genau dieser Aspekt – nicht eingreifen zu müssen, wenn das Leben gerade voll ist – ist einer der größten Vorteile einer Vermögensverwaltung.
Ein erster Schritt – ohne Verpflichtung
Im Erstgespräch klären wir: passt eine Vermögensverwaltung zu Ihrer Situation? Welche Strategie wäre tragend? Welche Steuerstruktur greift? 30–45 Minuten, telefonisch oder per Videokonferenz, ohne Verkaufsdruck.
Oder direkt anrufen: 06341 6814230 · hallo@finanzen-fairstehen.de
