Cluster-Pillar · Dimensional

Dimensional Core Plus Wealth Strategien – Faktor-Investing aus der Nobelpreis-Forschung

Vielleicht haben Sie schon von Faktor-Investing gehört, ohne genau zu wissen, was es ist. Vielleicht haben Sie Smart-Beta-ETFs gesehen und gedacht, das sei dasselbe. Es ist etwas anderes – und es ist die akademisch belastbarste Antwort auf die Frage, wie sich langfristig systematisch Mehrrendite über die Marktrendite hinaus erzielen lässt. Dimensional Fund Advisors übersetzt diese Wissenschaft seit 1981 in echte Portfolios. Bei fairfinanzplan bekommen Sie Zugang.

USD 1 Billion verwaltet – und Sie kommen nur über akkreditierte Berater dran.

Am 9. Februar 2026 überschritt Dimensional die Marke von einer Billion US-Dollar verwaltetem Vermögen. Die Besonderheit: Anders als jeder andere Asset Manager dieser Größe vertreibt Dimensional seine Fonds nicht direkt an Privatpersonen. Sie sind ausschließlich über akkreditierte Berater erreichbar. Mandatsstruktur ist hier nicht „nice to have" – sondern Zugangsvoraussetzung.

Quelle: Dimensional Pressemitteilung 09.02.2026
4 Strategien (40 – 100 % Aktien) Faktor-Tilt Size · Value · Profitability ab 1.000 € Einmalanlage nur über akkreditierte Berater
Quartalsweises Rebalancing Reuss als VV, FFB als Depotbank Empirisch fundiert seit Fama-French 1992
Bekannt aus Businesstalk am Kudamm ProvenExpert – 4,89 von 5 Sternen AssCompact Fachmagazin
USD 1 Bio.
Dimensional AuM (02/2026)
1981
Gründung in Austin, Texas
Nobelpreis 2013
Eugene Fama, wiss. Beirat
> USD 255 Mrd.
größter aktiver ETF-Issuer USA
Was uns hier auffällt

Sie haben von Faktor-Investing gehört – aber niemand hat es Ihnen ehrlich erklärt

Wer als Privatanleger durch das deutsche Internet zu Faktor-Investing surft, findet schnell einen Salat aus halbgaren Begriffen: Smart Beta, Value-Tilt, Momentum-ETF, Multi-Faktor. Vieles davon ist Marketing, das die akademische Substanz verwischt. Die wirkliche Forschung steckt nicht in den 30-Sekunden-LinkedIn-Posts – sondern in 100 Jahren US-Aktiendaten, die Eugene Fama und Kenneth French seit 1992 systematisch ausgewertet haben.

Das Ergebnis ist klar: Aktienrenditen lassen sich systematisch durch mehrere Faktoren erklären (Size, Value, Profitability, Investment), und wer diese Faktoren systematisch übergewichtet, hat statistisch über lange Zeiträume Mehrrendite gegenüber dem breiten Markt. Diese Erkenntnis wurde 2013 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Dimensional übersetzt sie seit 45 Jahren in investierbare Portfolios. Mach dir bewusst: Das ist keine Wette eines Fondsmanagers – das ist regelbasierte Wissenschaftsanwendung.

Was viele nicht wissen: Dimensional verkauft seine Fonds nicht direkt an Privatpersonen. Sie sind nur über akkreditierte Berater zugänglich. Hintergrund: Dimensional ist überzeugt, dass die Strategie nur funktioniert, wenn der Anleger sie verstanden hat und in Faktor-Schwächephasen dabei bleibt. Direktvertrieb würde zu emotionalen Verkäufen genau in den falschen Phasen führen. Über die Mandatsstruktur einer professionellen Honoraranlageberatung mit Reuss Private Bank im Hintergrund bekommen Sie Zugang.

Die Idee dahinter

Wenn Daten zu Renditequellen werden

1992 veröffentlichten Eugene Fama (University of Chicago) und Kenneth French (Dartmouth) ein Modell, das die akademische Diskussion über Aktienrenditen für Jahrzehnte prägen sollte: Renditen lassen sich nicht nur durch das Marktrisiko erklären (das war seit Sharpe der Stand), sondern systematisch durch zwei weitere Faktoren – die Größe eines Unternehmens (Size) und sein Verhältnis von Buchwert zu Marktwert (Value). Wer in kleinere und unterbewertete Aktien systematisch übergewichtet, hat in den meisten 10- und 20-Jahres-Zeiträumen messbar höhere Renditen erzielt als der breite Markt.

Mach dir bewusst: Das ist keine Hypothese, sondern eine empirische Beobachtung aus rund 100 Jahren US-Aktiendaten – und sie wurde später in zahlreichen internationalen Studien repliziert. 2015 ergänzten Fama und French ihr Modell um zwei weitere Faktoren – Profitability und Investment. Das Fünf-Faktoren-Modell erklärt empirisch zwischen 71 und 94 Prozent der Aktienrenditen. Dimensional Fund Advisors baut Portfolios genau auf dieser Grundlage – mit dem Anspruch, die wissenschaftlichen Erkenntnisse maximal effizient in investierbare Strategien zu übersetzen. Hintergrund: Dimensional Wissenschaft.

Faktorprämien sind keine Magie. Sie sind ein langfristiges Phänomen mit Mathematik dahinter.
Aus den Fama-French-Studien

In den Phasen 2000–2007 lieferte das Fama-French Small Value Portfolio im internationalen Durchschnitt 16,2 % Jahresrendite – während der S&P 500 nur 1,7 % p.a. erreichte. Eine Differenz von über 14 Prozentpunkten pro Jahr.

Quelle: Morningstar/Larry Swedroe-Aufbereitungen der Fama-French-Originaldaten
Die Faktoren

Was Dimensional konkret übergewichtet

Eine Dimensional-Strategie bildet nicht einfach den breiten Index ab. Sie übergewichtet systematisch jene Aktien, die nach den Faktorkriterien als renditestärker eingestuft sind – regelbasiert, transparent dokumentiert, und folgt nicht der Meinung eines Fondsmanagers.

SMB

Size

Kleinere Unternehmen haben historisch höhere Renditen als sehr große Konzerne – auf Kosten höherer Schwankungen.

HML

Value

Aktien mit niedrigem Buchwert-zu-Marktwert-Verhältnis (substanzstarke „Value"-Aktien) liefern langfristig mehr als Wachstumsaktien.

RMW

Profitability

Hochprofitable Unternehmen schlagen langfristig die weniger profitablen – auch bei gleichem Markt- und Größenrisiko.

CMA

Investment

Konservativ investierende Firmen (geringes Bilanzwachstum) zeigen über Zeit höhere Renditen als aggressiv expandierende.

Tiefer einsteigen: Faktor-Investing erklärt.

Was Sie ehrlich wissen müssen

Faktor-Prämien sind zyklisch – manchmal jahrelang ausgesetzt

Diese Karte gehört zur Ehrlichkeit jeder Dimensional-Beratung: Faktor-Prämien sind nicht jedes Jahr positiv. Es gibt Phasen, in denen Value gegen Growth zurückbleibt – die Jahre 2008 bis 2020 in den USA waren ein solcher „Value-Winter". Auch Size-Prämien können über Jahre ausbleiben. Wer in Dimensional-Strategien investiert, akzeptiert dieses Risiko bewusst zugunsten der langfristigen Mehrrendite-Erwartung. Wer in einer Faktor-Schwächephase verkauft, materialisiert den Verlust und verpasst die Erholung – das ist der häufigste Fehler bei Faktor-Investments. Wir kommunizieren das offen, weil es zur ehrlichen Beratung dazugehört. Wer das nicht möchte, ist mit den indexnahen Globalen Index Strategien möglicherweise besser bedient.

Aus der Beratungspraxis

Fünf Fehler beim Faktor-Investment

Wir sehen häufig dieselben strukturellen Fehler bei Anlegern, die sich erstmals mit Faktor-Investing beschäftigen. Wer sie kennt, vermeidet die typischen Materialisierungen.

01 · Fehler Besonders kritisch

In Faktor-Schwächephase verkaufen

Die zentrale Faktor-Hürde: Wer in einer mehrjährigen Schwächephase (wie Value 2008–2020 in den USA) die Nerven verliert und verkauft, materialisiert den Verlust und ist beim Comeback nicht dabei. Wer 2020 in Dimensional Value ausgestiegen ist, hat ab 2021/22 die Faktor-Rückkehr verpasst. Diese Disziplin ist der Hauptgrund, warum Dimensional nicht direkt an Privatkunden vertreibt – die historische Aussteigerquote in Schwächephasen wäre rendite-vernichtend.

02 · Fehler Besonders kritisch

Smart-Beta-ETF für Faktor-Investing halten

Ein „MSCI World Value" oder „MSCI World Small Cap" ETF ist nicht dasselbe wie eine Dimensional-Strategie. Smart-Beta-ETFs folgen einem Index, der halbjährlich angepasst wird – mit starren Indexsprüngen, die selbst Kursbewegungen auslösen können. Dimensional steuert kontinuierlicher und multifaktoriell, mit langen Haltezeiten zur Steueroptimierung. Beide Ansätze haben ihre Berechtigung – aber sie sind nicht austauschbar.

03 · Fehler Wichtig

Nach 12 Monaten enttäuscht sein, weil Faktor-Performance nicht eingetreten ist

Faktor-Prämien sind langfristige empirische Phänomene, keine Jahresgarantien. Wer nach 12 oder 24 Monaten enttäuscht aussteigt, hat das Konzept missverstanden. Realistischer Erwartungshorizont: 10–20 Jahre. Wer das nicht durchhalten kann, sollte stattdessen indexnah investieren – das ist legitim, aber sollte vorher klar sein.

04 · Fehler Wichtig

Dimensional als „besseres Vanguard" missverstehen

Dimensional ist nicht „die Premium-Version von Vanguard". Es ist eine eigenständige wissenschaftliche Schule mit anderem Anlageansatz. Höhere TER (0,25–0,45 % statt 0,07–0,15 %), höhere Mindestanlage (1.000 € statt 50 €), zyklischere Performance, aber langfristig dokumentierte Faktor-Mehrrendite. Wer Dimensional wählt, akzeptiert diese Architektur bewusst – nicht aus Statusgründen.

05 · Fehler Wichtig

Nur in eine einzige Dimensional-Strategie investieren

Eine reine Dimensional-Strategie ist konzentriert auf Faktorprämien. Wer eine breitere Risikoaufteilung möchte, mischt typischerweise: 50–60 % Dimensional plus 40–50 % Globale Index Strategie. Das ist im Mandat ohne Mehrkosten möglich und liefert die Vorteile beider Welten. Detail: Vanguard vs. Dimensional.

Die vier Strategien

Vier Aktienquoten – mit konsistentem Faktor-Tilt

Die Core Plus Wealth Strategien sind in vier Stufen verfügbar – je nach Risikoprofil. In jeder Stufe wird der Faktor-Tilt (Size, Value, Profitability, Investment) konsequent angewandt; was sich ändert, ist nur das Verhältnis von Aktien zu Anleihen.

Lifecycle

Welche Dimensional-Stufe in welcher Lebensphase passt

Faktor-Strategien brauchen längere Horizonte als reine Index-Strategien – wegen der Zyklik. Hier ein Überblick, welche Stufe in welchem Lebensabschnitt typischerweise passt.

01 25–40 Jahre

Aufbauphase

Dimensional 80/20 oder 100. Sehr lange Horizonte, volle Faktor-Exposition.

02 40–55 Jahre

Konsolidierung

Dimensional 60/40 oder 80/20. Größere Beträge, gestaffelt eingebracht.

03 55–62 Jahre

Pre-Ruhestand-Stabilisierung

Dimensional 60/40 oder 40/60. Defensiver, Faktor-Tilt bleibt erhalten.

04 62–67 Jahre

Übergang

Dimensional 40/60. Auszahlplan vorbereiten, defensive Faktor-Mischung.

05 67+ Jahre

Ruhestand

Wechsel überlegen: bleiben bei Dimensional 40/60 oder Wechsel zu Globaler Index 30/50 für ruhigeres Profil.

Konkret vorgerechnet

Was eine 1 % Faktor-Mehrrendite über 25 Jahre bedeutet

Rechenbeispiel · realistisches Profil

Dr. R., 41, Zahnärztin – 200.000 € Einmalanlage, 25 Jahre Horizont, Dimensional 80/20

Dr. R. hat ihre Praxis seit acht Jahren in Karlsruhe, sucht bewusst eine wissenschaftlich fundierte Anlagestrategie für ihre langfristige Altersvorsorge. Angenommen, die Faktor-Strategie liefert langfristig 1 % p.a. mehr Brutto-Rendite als die vergleichbare Index-Strategie (akademisch realistische, nicht garantierte Annahme).

Endwert mit Index-Strategie (6 % p.a.)858.000 €
Endwert mit Faktor-Strategie (7 % p.a.)1.085.000 €
Differenz pro Jahr im Durchschnitt+ 9.080 €
Vermögensvorteil über 25 Jahre + 227.000 €

Anonymisiertes Berechnungsbeispiel, kein echter Kundenfall. Faktor-Mehrrendite ist akademisch dokumentiert, aber nicht garantiert – sie kann über mehrjährige Phasen ausbleiben oder negativ sein. Annahmen: 25 Jahre Horizont, jährliche Rendite ohne Schwankungen, keine Steuern berücksichtigt. Tatsächliche Renditen schwanken erheblich. Vergangene Performance ist keine Garantie für künftige Ergebnisse.

Wer Sie betreut

Ihre Honoraranlageberater bei fairfinanzplan

Bei Dimensional-Mandaten besonders wichtig: ein fester Ansprechpartner, der Sie auch durch Faktor-Schwächephasen begleitet.

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Bernd Krause
Bernd Krause
Geschäftsführer · § 34h GewO

Seit 2005 in der Finanzbranche, Autor von „Der Finanzplaner für Akademiker", Honoraranlageberater nach § 34h GewO. Onlineberatung seit 2014 – über zehn Jahre Routine in digitalen Mandatsbeziehungen.

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Berater 2

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Häufige Fragen

Dimensional Core Plus Wealth im Detail

Was unterscheidet Dimensional von einem normalen Faktor-ETF?

Ein normaler „Smart Beta"-ETF bildet einen Faktor schematisch über einen Index ab und folgt dessen halbjährlicher Anpassung. Dimensional steuert die Faktor-Exposition aktiver: kontinuierliche Anpassung anstelle starrer Indexsprünge, mehrere Faktoren parallel, sehr lange Haltezeiten zur Steueroptimierung. Konsistentere Faktor-Exposition – meist etwas höhere Implementierungskosten.

Was kostet ein Dimensional-Mandat im Vergleich zu Vanguard?

Verwaltungsgebühr identisch (1 % p.a. all-in). TER der Fonds: Dimensional typisch 0,25–0,45 %, Vanguard 0,07–0,25 %. Differenz – grob 0,1–0,2 Prozentpunkte p.a. – ist der Preis für die regelbasierte Faktor-Exposition. Über lange Zeiträume soll die Faktorprämie diesen Aufpreis mehr als ausgleichen – statistisch belegt, nicht garantiert.

Kann ich Dimensional und Vanguard kombinieren?

Ja, sinnvolle Mischstrategie. Etwa 50 % Globale Index Strategie + 50 % Dimensional Core Plus. Reuss Private Bank kann das im Mandat sauber abbilden. Im Erstgespräch besprechen wir, ob das in Ihrem Fall sinnvoll ist.

Wie liquide sind Dimensional-Fonds?

Fondsgesellschafts-gehandelt zu definierten Zeitpunkten am Tag. Für Sie als Mandant macht das praktisch keinen Unterschied – Verkäufe und Umschichtungen werden über FFB abgewickelt, in der Regel mit Wertstellung 1–2 Werktage. Detail: Auszahlpläne.

Was, wenn ich Dimensional ausprobieren möchte, ohne sofort 100 % einzusteigen?

Sehr legitimer Ansatz. Teil-Allokation möglich – z.B. ein Drittel Vermögen in Dimensional, Rest in Globale Index. Nach 12–24 Monaten haben Sie selbst ein Gefühl, wie die beiden Welten in Ihrem Depot wirken, und können anpassen. Ohne Mehrkosten.

Wie steht es um nachhaltige Dimensional-Strategien?

Dimensional hat eine Sustainability-Familie, die ESG-Kriterien in die Faktor-Strategie integriert – ohne den wissenschaftlichen Anspruch zu verwässern. Wenn ESG ein bewusstes Anliegen ist, kann das im Mandat integriert werden. Thema fürs Erstgespräch.

Wenn Sie der Wissenschaft mehr vertrauen als dem Bauchgefühl.

Wenn Sie wissen wollen, welche Dimensional-Strategie zu Ihrem Profil passt, klärt das der Adviser in fünf Minuten. Wenn Sie vorher tiefer einsteigen wollen – sprechen wir gerne.